Stolz und Vorurteil – Filme

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avatar Britt-Marie

Eigentlich gibt es x-tausend Filme zum “Stolz und Vorurteil”-Stoff, aber eigentlich nur wenige Originalgetreue. Wir haben uns zwei rausgepickt: Die 1940er-Version und die 2005er-Version.

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Ja, es gibt eine schwarzweiße “Stolz und Vorurteil”-Verfilmung in viktorianischem Gewand. Dieses “Meisterstück” hat sich Britt-Marie angeschaut und erzählt mir und Euch davon. Und insbesondere warum sie denkt, dass ein hässlicher Mr. Darcy ein perfekter Heathcliff wäre 😉 #keinSturmhöheBashingneinnein

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Dann besprechen wir natürlich die Version, die die meisten Zuhörenden wohl kennen werden: Die 2005er-Verfilmung mit Keira Knightley und Matthew Macfadyen.

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Während Lara mit dem Film quasi ihren Weg ins Austenuniversum gefunden hat, kann Britt-Marie dem Film zwar als Liebesfilm, aber nicht als Austen-Verfilmung wirklich was abgewinnen und regt sich insbesondere leidenschaftlich über eine Szene auf… 😉

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In diesem Sinne wünschen wir Euch ein frohes Fest oder einfach erholsame Feiertage und auf jeden Fall einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020! Ihr hört uns wieder am 13. Januar 2020 mit der Besprechung des Romans “Verstand und Gefühl”! (Oder “Sinn und Sinnlichkeit”, “Sense and Sensebility”. Und wenn Lara es wieder mal Durcheinander bringt, gerne auch “Gefühl und Verstand”. Alles derselbe Roman 😉 )

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Intro and Outro Song “Beauty” by Spectacular Sound
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By a Lady ist ein Mitglied des DBPDW-Netzwerk.


2 Gedanken zu „Stolz und Vorurteil – Filme

  1. Wie großartig, dass ihr zu „Stolz und Vorurteil“ drei Folgen gemacht habt. Herzlichen Dank! =) Ich empfehle auch „Stolz und Vorurteil“ als Einstieg und esse kein Fleisch, 😉 denn ich denke auch, dass man mit dem vermeintlich Besten den Zugang findet. Die anderen Sachen sind ja nicht „schlechter“, sie bedienen nur jeweils unterschiedliche Seiten den Ganzen und daher ist auch meine Empfehlungsreihenfolge „Stolz und Vorurteil“ und danach „Verstand und Gefühl“. Wer dann noch am Ball ist, wird eh weitermachen wie es kommt. Das Zweitgenannte ist ähnlich allgemein zugänglich, beide Stoffe bieten viel Platz zum Andocken.

    Was für eine flammende Rede für die 40iger Verfilmung. Ich sah es vor Jahren nach dem ersten und einzigen sehen so wie Du, Britt-Marie. Man kann unterscheiden in Leistung und Inszenierung. Letztere hatte mich aber so aufgebracht, dass ich sie nicht mehr sehen wollte und die VHS, auf der ich aufgenommen hatte, nicht behielt. Nachdem es mir ähnlich ging nach dem Kinobesuch der Keira Knightley-Verfilmung, ich aber vor wenigen Jahren manchen Frust darüber weniger schlimm empfand, wäre es vermutlich interessant noch mal zu schauen.

    Im Empire ließ man sich ja tatsächlich von der griech.-röm. Antike inspirieren. Da damals die Farbe, wie wir heute wissen, auf den Bau- und Kunstwerken schon lange abgewaschen war, tatsächlich war die röm. Antike wohl recht bunt und gar nicht einfach weiß, lehnt sich das Empire an die Schlichtheit des Gesehenen an. Daher kommen im frühen Empire die leichten, weißen und fließenden Kleider, deretwegen viele Damen kränkelten, in Mode. Dazu gab es Verzierungen und Bordüren, später im Empire kamen kräftige Farben und schwere, wärmende Stoffe zurück. Auch der Baustil mit den griechischen Säulen ist ganz typisch, ob man aber wirklich nackte Statuen zeigte, weiß ich leider nicht. In der 2005-er Verfilmung gefällt mir jedenfalls die Ausstattung in Kostüm, Frisuren und Putz nicht, da halte ich es für sehr weit interpretiert und unpassend ärmlich.
    Apropos kränkelnd, ich las, dass man sich zusätzlich zu dem Hauch von nichts an Kleid, auch noch arsenhaltige Augentropfen etc. verabreichte, um dem sexy Look von Blässe, Röte und glasigen Augen, also fiebrig, auch „gesund“ nahezukommen. Na, heute schon geschminkt? 😉

    Ich greife thematisch vor, aber da über Weihnachten das „Verstand und Gefühl“-hrRadio-Hörspiel in drei Teilen läuft, werde ich mal wieder Off-Topic. Hört diese wundervolle Interpretation, z.Z. ist sie kostenlos im Stream bzw. im Radio zu hören! Sie ist noch mal weit besser als das schon gehörte „Northanger Abbey“. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, sie haben es geschafft dem Original treu zu bleiben und doch den Bogen in heutige Gewohnheiten zu schlagen, um uns die Zeit und die Bedeutung von Gegebenheiten und Handlungen verständlich zu machen. Das ist ein Thema was uns bei der Umsetzung von Austens Werk ja immer wieder beschäftigt, den Grad zwischen originalgetreu und damit für sicher viele unverständlich UND einer Adaption in die heutige Zeit und dem damit nicht selten rüden Umgang mit dem Werk, zu treffen. Es freut mich sehr festzustellen, dass er hier mMn gelungen ist. Das gewählte Mittel, das dies mit ermöglicht, ist die Innensicht der Charaktere, die wechselnd als Erzähler auftreten – ganz, ganz wundervoll!

    So, jetzt aber frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue austenreiche Jahr. 😀
    LG TaoTao

    1. Liebe TaoTao,

      1.000 Dank für deine Kommentare. Wir freuen uns wirklich darüber, auch wenn wir nicht immer so schnell mit der Beantwortung hinterher kommen.

      Der Podcast macht unheimlich Spaß und ich entdecke dadurch Austen zum Teil ganz neu für mich. Vor allem komme ich dazu, Dinge Mal wieder zu lesen oder eben zu sehen, die ich schon lange nicht mehr auf dem Schirm hatte. Dazu gehörte auch die alte Schwarz-Weiß-Verfilmung von S&V. Ich mag Olivier ja sehr gerne, aber beim 1. Schauen hat mich die Inszenierung so enttäuscht, dass ich auf die eigentlichen Schauspieler gar nicht so achten konnte.
      Jetzt beim erneuten Schauen ist mir deshalb wirklich positiv aufgefallen, wie gut sie alle durch die Bank weg ihre Charaktere verkörpern. Das macht es um so frustrierender, dass die Inszenierung eben nicht passt und man mehr das Gefühl hat in “Im Winde verweht” festzustecken.

      Spannend mit dem geschichtlichen Hintergrund! Das war mir auch nur teilweise bewusst. Und die arsenhaltigen Augentropfen… da kann es einen nur schütteln!

      Was das HR-Hörspiel von “Verstand und Gefühl” angeht, kann ich dir nur Recht geben. Dieser ständige Wechsel von innerem Monolog zwischen den einzelnen Figuren finde ich sehr clever gelöst für das Medium. Es macht das Ganze dynamisch und hilft, dem Hörer die Charaktere näher zu bringen. Einzig und allein mit den Stimmfarben der weiblichen Hauptfiguren bin ich nicht so glücklich. Aber das ist persönliche Präferenz. Ich freue mich auf jeden Fall auf die weiteren Hörspiele und hoffe du hast auch in Zukunft Spaß mit unserem Podcast!

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